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Belgien: 100 km Dodentocht-March
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Medal
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Herzlichen Glückwunsch an unsere EMFV-Marschierer Patrick Wengler, Laurent Ciatti und besonders an Kamerad HFw Christian Mitlöhner für die tolle Marschleistung
.
100 km Dodentocht-Marsch in Belgien
Nach bereits einer Teilnahme am Berner Marsch im Frühjahr 2006, wollten wir diesesmal an unsere Leistungsgrenze gehen und diese evtl. überschreiten. So machten wir (HptFw Christian Mitlöhner, BW-Luftwaffe, Brigadier Patrick Wengler und Brigadier Laurent Ciatti, Königliche Polizei Luxemburg) uns auf den Weg nach Belgien, um an dem 100 km Totenkopf-Marsch in Belgien teilzunehmen.
Alle Kameraden in unserer Umgebung hielten ein erfolgreiches Ablegen von 100 km in maximal 24 Stunden als untrainierter Marschierer für nahezu unmöglich. Nach 12 Stunden Fahrt auf mehreren, vom Ferienverkehr verstopften Autobahnen, kamen wir auf dem Campingplatz von Bornem zwischen Antwerpen und Brüssel gelegen an. Nach Aufbau der Zelte, planten wir die bevorstehende Marschtaktik bei mehrere Bierchen aus Erding und Luxemburg. Den ganzen Tag über warteten wir, bei ständigem Regen, schon ungeduldig auf den Start.
Mit Scan-Karte, Powerriegeln und der lebenswichtigen Regenjacke starteten wir um 2100 Uhr dann endlich mit ca. 9000 Teilnehmer zu den 100 km. Viele Zuschauer machten uns schon vor dem Massenstart Mut und bejubelten Teilnehmer aus der ganzen Welt. Die ganze Nacht über feierten belgische Familien an der Strecke und begutachteten den langen Marschzug, welcher sich immer länger auseinander zog. An Bars und Kneipen an der Marschstrecke wurde Karaoke und Livebands für die Marschierer und Gäste geboten. Dies erleichterte den Gang durch die Nacht erheblich.
Nach einem wunderbaren Sonnenaufgang und zum Glück nur kurzem Regen schafften wir dann Kilometer um Kilometer. Bei 40 km verloren wir dann leider unsere Kameraden aus Luxemburg, welche wegen Verletzung aufgaben. Die 50 km-Marke hatten ich dann um 0800 Uhr erreicht und dachte mit Grauen an weitere 50 lange Kilometer. Leider mussten bei Kilometer 54 und 60 weitere Marschierer aus Erding den Marsch vorzeitig beenden. Im Laufe der restlichen Strecke kam uns jeder Meter wie Kilometer vor und wir motivierten uns dann, nur noch zu zweit, abwechselnd. Als wir an der drittletzten Station in einer annehmbaren Zeit ankamen, wussten wir : Nun kann uns nichts mehr aufhalten, wir werden es schaffen.
Die Anstrengung des zurückliegenden Weges ließ uns aber immer langsamer werden. Mit Schmerzen und Müde schafften ich mit einem Kameraden aus meiner Einheit die 100 km dann in genau 23 Stunden. Die leider schon ausgefallenen Kameraden warteten mit unzähligen Zuschauern im Ziel auf uns. Dort wurde uns eine Medaille, eine Urkunde und eine Ananas als Anerkennung übergeben. Noch nie waren wir ich so müde und ausgepowert.
HptFw Christian Mitlöhner
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